
"In life i have no religion - besides the Heavy Metal Gods!"...schreit der Sänger Niklas Isfeldt von Dream Evil in sein Mikro, wenn er mal wieder live vom Book of Heavy Metal singt. Metal-Götter werden in Liedern, Büchern und auf Konzerten beschworen. Doch wer sind diese?! Es wird Zeit, dass sich stopmetal.com mit der kitschigen Phantasiewelt von Metallern auseinandersetzt und ihre einzelnen Konfessionen zum Gegenstand der Untersuchung macht!
Hair-Metalbands erkennt man daran, dass der Bandname mit einem W anfängt: Warrant, Winger, White Tiger, Winter Rose, Wrathchild, Whitesnake, W.A.S.P. u.a. Der Haaricus Metallus-Lullus trägt Straßenklamotten und sieht mit seiner Dauerwelle aus wie ein Zucht-Pudel. Gezüchtet wurden diese Bands allerdings von den großen Plattenlabels, die mit viel Geld überproduzierte Songs inkl. Stagevideo am laufenden Band herausbrachten, um gemeinsam mit MTV groß Kasse zu machen. MTV verhalf mit seiner Sendung "Headbanger`s Ball" damals vielen Hair-Metalbands zu einer Bekanntheit, die man mit Herumtouren nie erreicht hätte.
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Weil nationalgesinnte Metaller nicht an altgriechische, oder gar semitische Gottheiten glauben wollen, sind sie so blöd und glauben eben an keltische: Odin & Thor!

Nachdem die Rolle der Frau im Metal näher untersucht wurde, kommen wir nun auf das stärkere Geschlecht zu sprechen. Wie in allen anderen Anschauungen herrscht auch hier ein hochidealisiertes Zerrbild vor, wo der Mann die Rolle des aggressiven Kämpfers mit gottgegebener Kraft einnimmt, dem das Weib nackt zu seinen Füßen liegt. Seine martialische Männlichkeit wird hierbei aus germanischen Mythen rekonstruiert. Die Szenewissenschaftlerin Dunja Brill bringt es in ihren Untersuchungen auf den Punkt: "Hypermaskuline Weiße Krieger im Kampf gegen die Gesellschaft" und alles, was nicht in die begrenzte Welt von Metallern passt.
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